
Die Gewinner stehen fest: Berlin und Seoul haben ihre Favoriten gekürt. Aus insgesamt 26 Ultra Shorts hat die Publikumsjury via Facebook vier Siegerfilme gewählt.
Die neunte Ausgabe von GOING UNDERGROUND fand erstmals in zwei Metropolen gleichzeitig statt: Berlin und Seoul.
Von den 605 Einreichungen aus 52 Ländern und 5 Kontinenten wurden insgesamt 26 Filme ausgewählt und für 2 Wettbewerbskategorien nominiert:
Im internationalen Wettbewerb konkurrierten zwanzig Shortcuts aus neun Ländern um die ausgelobten Preise, unter anderem fünf Filme aus Deutschland, vier koreanische und drei britische Beiträge. Erstmals war auch ein iranischer Film im internationalen Wettbewerb vertreten. In der Rubrik bester Koreanischer Film standen sechs Regiearbeiten zur Auswahl.
Die Gewinner sind:
Internationaler Wettbewerb
Platz 1: Hanging Around, Regie Sébastian Wolf und Tina Stock
Deutschland 2010, 19,1 % der Stimmen innerhalb des Wettbewerbs
Platz 2: Missing, Regie Christian Wiesenfeld
Deutschland 2010, 13,0 % der Stimmen innerhalb des Wettbewerbs
Platz 3: Communicate, Regie Erick Oh
Korea 2009, 11,5 % der Stimmen innerhalb des Wettbewerbs
Wettbewerb „Bester Koreanischer Film“
Bubble, Regie Tae Hun Lee
Korea 2011, 38,9 % der Stimmen innerhalb des Wettbewerbs
Während des Festivals entstand mit 3.800 Doppelmonitoren in Berlin und 6.100 Bildschirmen in Seoul in der U-Bahn beider Metropolen das größte Kino der Welt. 1,5 Millionen Zuschauer in Berlin und rund 2,7 Millionen in Seoul konnten täglich die Filme sehen, womit der diesjährige Wettbewerb das bislang größte Publikum seit Bestehen des Festivals erreichen konnte.
Die eingereichten Ultrashorts mussten ohne Ton, ohne Sex und Gewalt in 90 Sekunden auf den Punkt kommen und die Zuschauer für sich einnehmen.
Unter dem Motto „Ihr seid die Jury!“ hatte jeder Fahrgast die Möglichkeit, seinen Lieblingsfilm zu wählen. Über die gesamte Dauer des Festivals konnte auf Facebook abgestimmt werden. Für das Voting standen außerdem die Webseiten von Going Underground, von Interfilm, SESIFF und die Homepage des Berliner Fensters zur Verfügung.
Die Gewinner des Going Underground Award erhielten Preisgelder in Höhe von drei- (1. Platz), zwei-(2.Platz) und eintausend Euro (3. Platz). Der Special Award für den besten koreanischen Film ist mit 650 Euro dotiert. Mit der großen Preisverleihung in Seoul fand das Festival am 4. Oktober 2011 seinen krönenden Abschluss.
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